Schützenverein Lenglern von 1934 e.V.

 
 

Historie





C H R O N I K

des Schützenverein Lenglern von 1934 e.V.  

Seit 1797 gibt es in Lenglern ein belegtes Schützenwesen. (Nach neuesten Erkenntnissen stammt ein Beleg schon vom 1.Juli  1796). In einer Urkunde bedanken sich die Lenglerner Junggesellen beim " König Churfürstlichen Amt zu Harste " für die Erlaubnis, eine Fahne führen zu dürfen. Außerdem bedankte man sich bei den Lenglerner Bürgern, welche " zur Fahne gespendet " hatten, wie man es nannte. Schon damals, und sicher auch schon Jahre davor, fanden sich in Lenglern die Junggesellen in wahrscheinlich erntebedingter Jahresfolge zum sog. Knechtebier bzw. zum Schüttenhoff zusammen. Dieses waren Feiern mit festgelegtem Programm, deren Nachweis vom 18. bis zum 20. Jahrhundert reicht.

Daß zu dieser Zeit auch ein Männerschützenverein bestanden hat, belegen alte Unterlagen der Junggesellen. Überliefert ist aus diesem Verein leider nichts.

Zwei Fahnen, eine von 1895 und eine von 1902, dem letzten Schützenfest dieser alten Tradition, sind uns erhalten geblieben.

Nach 1902 schlief dann das Schützenwesen in Lenglern ein. Es  ist dem letzten Schaffer, Herrn Heinrich Ahlborn, welcher den älteren Lenglernern noch unter seinem Spitznamen " Schaffer " in Erinnerung ist, zu verdanken, daß die historischen Unterlagen und die Fahnen über die Wirren der Kriegs- und Nachkriegszeit des 1. Weltkrieges gerettet wurden.

Im Frühjahr 1934 taten sich dann 34 Männer zusammen und gründeten den heutigen Schützenverein. 1936 traten diesem die ersten Jungschützen bei. Im Jahre 1935 wurde im Wald der Realgemeinde statt eines zuerst geplanten 100 m Großkaliberstandes ein 50 m KK-Schießstand angelegt. Es wurde ein Betonbunker als Anzeigedeckung gebaut. Statt des geplanten massiven Schützenhauses wurde  eine Baracke aufgestellt, welche dann in den ersten Nachkriegsjahren durch Verkauf seitens der Gemeinde verloren ging. Erster Vereinsführer war 1934 Otto Stuhlmacher. Dieser trat jedoch bereits im Jahre 1936 - bedingt durch Umzug - den Vorsitz an Eduard Ahlborn ab, der dann bis Kriegsende 1. Vorsitzender war.

Es wurde jährlich ein Schützenkönig ausgeschossen. Der Schießbetrieb sah auch Freundschaftswettkämpfe mit der in der Muna liegenden Wehrmachtseinheit und mit Nachbarvereinen vor. Hierbei wurde auch ein von der Gemeinde Lenglern gestifteter Pokal ausgeschossen. Außerdem veranstaltete man jährlich ein Preisschießen. Der 2. Weltkrieg und seine Folgen ließen den Verein einschlafen.

Nach dem die alliierten Verbote für die Schützenvereine aufgehoben waren, gründeten im Frühsommer 1954 einige Interessenten den Schützenverein von 1934 wieder. Eduard Ahlborn übernahm wieder den  Vorsitz. Mit zwei  Luftgewehren wurde auf dem Saal der Oma Reddersen mit dem sportlichen Schießen begonnen. Der erste Schützenkönig nach Wiedergründung wurde auf dem Bovender Stand ausgeschossen, welchen uns die Bovender Schützen zusammen  mit einem KK-Gewehr freundlicherweise zur Verfügung stellten.

Die Generalversammlung im Januar 1955 beschloß den Bau eines eigenen KK-Schießstandes mit Schützenhaus. Der Bau wurde im Sommer 1955 begonnen und 1956 beendet. Im August 1956 wurde die Schießanlage eingeweiht.

Wir gedenken gern unserem 1962 verstorbenen Schützenbruder Albert Schröder. Er hat mit großem Einsatz unseren Verein an das sportliche Schießen herangeführt. Leider konnte er den Vorstoß unserer Schützen bis in die damals höchste niedersächsische Staffel, die Landesliga, als Erfolg seiner Arbeit nicht mehr miterleben. Albert Schröder war  der erste Unterkreisvorsitzende des neuen Unterkreises " Plesse ".

1961 übergab Eduard Ahlborn den Vereinsvorsitz an Albert Schmidt. Eduard Ahlborn wurde für seine langjährige Vereinsführung zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Nachdem die finanziellen Sorgen des Vereins durch eiserne Sparsamkeit überwunden waren, wurden die veralteten Waffen durch neue ersetzt und ihr Bestand erweitert. 1962 wurde eine neue LG-Scheibenzug-Vorrichtung in Eigenbau errichtet. Unter wesentlichem Einsatz von Albert Schmidt wurde in den darauffolgenden Jahren das Schützenhaus erweitert bzw. der offene Vorbau einbezogen, die KK-Schießanlage mit mech. Zugvorrichtung versehen und das Schützenhaus an das Lichtnetz angeschlossen. Damit waren die oft langwierigen Versuche, den Generator anzuwerfen,  Geschichte. Aus Dankbarkeit für seine Hilfe bei dieser Maßnahme wurde Albert Ahlborn , Lange Str.71, zum Ehrenmitglied ernannt.

Die in diesen Jahren errungenen sportlichen Erfolge verdienen besondere Beachtung. So wurde 1961/62 der Aufstieg zur Kreisliga und bereits 1962/63 der Aufstieg zur Bezirksliga geschafft. Die Mannschaft stieg 1963/64 in die Landesliga auf.  Auch bei den Kreismeisterschaften  dieser Jahre stellte unser Verein eine erhebliche Anzahl Kreismeister. Im Jahre 1964 wurde unsere erste Mannschaft mit den Schützen Helmut Theune, Carsten Schröder, Dieter Wobst und Klaus-Dieter Theune, die für die Sportschützen Göttingen-Land starteten, Bezirksmeister.

Angesprochen durch die Leistungen unserer Schützen fand sich eine starke Jugendgruppe im Verein zusammen, deren erste Mannschaft (LG) im Schießjahr 1963/64 in der Kreisjugendklasse den ersten Platz belegte.

Leider zerfielen diese Mannschaften in den darauf folgenden Jahren. Die Jugendgruppe löste sich völlig auf und wurde erst später  mit anderen Jugendlichen wieder aufgebaut.

Zum Schützenfest 1969 wechselte der Verein aus finanziellen Gründen, nach heftigsten Diskussionen,  das Vereinslokal zur Gastwirtschaft Fricke.

Der Schützenverein legt neben dem sportlichen Schießen und Gemeinsinn auch besonderen Wert auf ein gutes kameradschaftliches Verhältnis zu den örtlichen Vereinen in Lenglern. Aus diesem Grunde stiftete 1959  unser  Ehrenmitglied Ernst-August Ruhstrat einen Wanderpokal. Dieser wurde alljährlich zunächst zum Osterpreisschießen, nach dessen Einstellung dann jährlich zur Kirmes unter den Ortsvereinen und ansässigen Firmen ausgeschossen. Dieses Schießen hatte bei den Beteiligten so guten Anklang gefunden, daß es dann mit dem Ausschießen der Bürger-Majestäten und einem Preisschießen für alle Bürger, erweitert fortgeführt wurde und wird.

Nach elfjährigem, vorbildlichen und aufopfernden Einsatz für das Schützenwesen auf  Vereins-, Unterkreis( 1.Vorsitzender)- und Kreisebene trat Albert Schmidt 1972 als 1. Vorsitzender zurück. Für seine Verdienste um den Verein wurde Albert Schmidt zum Ehrenvorsitzenden ernannt,. Sein Wirken und Schaffen ermöglichte es uns, den Verein auf einer breiteren Basis weiter auszubauen und zu stärken, was ihm herzlich gedankt sei. Den Vereinsvorsitz übernahm Klaus-Dieter Theune.

1972 wurde nach der Fertigstellung des Innenausbaus des KK-Schützenhauses der Geselligkeit innerhalb des Vereins eine größere Bedeutung zugemessen. Seit dieser Zeit wird vom Vorstand ein Jahresveranstaltungskalender erarbeitet, dem die Mitglieder die vorgesehenen Termine des Vereins entnehmen können.

Am 26. Oktober 1973 wurde der Verein in das Vereinsregister eingetragen und führt jetzt den Namen "Schützenverein Lenglern von 1934 e.V."

Die erste LG-Herrenmannschaft stieg nach Gründung der Regionalliga Südniedersachsen im Jahre 1974 in diese auf. Im Rundenwettkampf 1977/78 belegte die Mannschaft in der Besetzung H.-G. Beckermann, R. Ochs, K.-D. Theune, D. Wobst den 1.Platz. Die LG-Damenmannschaft stieg 1976 in die Kreisliga auf, belegte dort den 1. Platz und stieg 1977 in die Kreisoberliga auf.

Im Jahre 1976 wurden die beiden von G. Zingel gestifteten  mech. Seilzuganlagen durch zwei elektrische ersetzt. Dazu war es nötig, das Gefälle in der Schießbahn abzutragen und den alten Anzeigebunker zu entfernen. Ebenfalls mußten die Widerlager für die neuen Anlagen sowohl im Stand als auch bei den Kugelfängen neu hergestellt werden. Bei diesen Umbaumaßnahmen wurden die Kugelfänge überdacht und der Schießraum renoviert.

Ebenfalls im Jahre 1976 löste der Verein die bis dahin getragene Uniform durch eine mehr zivile Schützentracht ab.

Jahrelange Überlegungen, in Lenglern einen geeigneten Raum zum LG-Schießen zu finden, hatten 1977 Erfolg. Die Gemeinde baute eine Turnhalle. Bei den Gesprächen um die Mitbenutzung wurde von K.-D. Theune und dem damaligen Gemeindedirektor Herrn K.-H. Lies die Idee geboren, einen Anbau an die Turnhalle zu errichten. Die Verhandlungen mit der Gemeinde verliefen sehr positiv, so daß am 10.06.1977 in einer außerordentlichen Hauptversammlung der Bau einer LG-Schießsporthalle beschlossen werden konnte. Das Gelände an der Nordseite der Turnhalle stellte die Gemeinde Bovenden dankenswerterweise kostenlos zur Verfügung. Der erste Spatenstich erfolgte am 09.04.1978. Durch den beispiellosen Einsatz einiger Mitglieder, besonders erwähnt seien Heinz-Georg Beckermann, Dieter Wobst und Klaus-Dieter Theune, konnte am 29.07.1978 das Richtfest gefeiert werden. Nach über 4.000 Arbeitsstunden fand am 16.02.1979 das erste Schießen auf dem neuen Stand statt. Die Anlage wurde ohne jegliche fremde Hilfe mit ca. DM 60.000,--  Materialkosten errichtet. An Zuschüssen erhielt der Verein  DM 15.000,- von der Gemeinde, DM 8.000,--  vom Landkreis sowie weitere DM 16.000,-- durch rückzahlbaren Bausteinverkauf zu je DM 100,-- von Freunden und Mitgliedern des Vereins. Der Rest wurde  als Darlehn aufgenommen.

Am 2./4.06.1979 wurde anlässlich des 45-jährigen Bestehens die neue LG-Schießsportanlage eingeweiht. Mit der neuen Schießsporthalle ging ein neuer Aufschwung einher. Gehörten in den Jahren 1954 bis 1978 durchschnittlich 51 Mitglieder dem Verein an, so wuchs die Mitgliederzahl 1979 schon auf 93 an.  Am 31.12.1983 waren es genau 100 Mitglieder, davon 4 Ehrenmitglieder und 25 Jugendliche.

1980 wurde unter der „Stabführung“ des Schützenvereins der „Koordinierungsausschuss örtlicher Vereine“ gegründet. Dieser hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kirmes zu beleben und die terminlichen Absprachen unter den Vereinen zu verbessern.

Leider mussten auch arge Verluste hingenommen werden. In den Jahren 1981 und 1982 verstarben die Schützenbrüder Albert Schmidt und Walter Salz. Zwei Idealisten, deren allzu früher Tod eine tiefe Lücke im Verein hinterließ.

Durch die neue Anlage erhöhte sich auch die Zahl der aktiven Schützen auf fast das Doppelte. So schossen am 31.12.1983 54 aktive Schützen in der 1970 gegründeten Sportschützen-Abteilung. Seit einigen Jahren werden nun vom Verein alle Mitglieder  beim Kreissportbund gemeldet und sind somit alle als vollwertige Sportler anerkannt.

Nach 14 Jahren übergab Klaus-Dieter Theune 1986 den Vorsitz an Horst Risting. Seine Verdienste um den Verein wurden Klaus-Dieter Theune 1989 mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden gedankt.

Die bestehenden guten sportlichen Bedingungen im Verein führten zu einer Anzahl sehr guter sportlicher Erfolge. So nahm Helmut Theune 1986 an den Deutschen Meisterschaften teil; 1987 wurde Ulrike Heinze Landesmeisterin mit dem Zimmerstutzen.

Diesen Erfolg konnte 1989 und 1990 Astrid Tusche und 1991 Reinhard Ochs wiederholen. Heiko Schröder wurde 1991 Landesmeister mit dem Luftgewehr. Die gute Jugendarbeit durch Wolfgang Schindelmeier führte in diesen Jahren zu fast 100 Kreismeistertiteln.

Seit 1987 werden von den Seniorensprechern, oder unter deren Mithilfe, Ausfahrten des Vereins organisiert.

Im Jahre 1990 wurde seitens des Ortsrates eine Partnerschaft mit der Stabsbatterie des Panzerartilleriebataillons 45 eingegangen. Damit wurden die seit 1985 bestehenden guten Kontakte der Lenglerner Vereine zu den Soldaten gewürdigt. Leider wurde die Einheit 1993 aufgelöst und damit auch die Partnerschaft beendet.

Die gute Luftgewehr - Schießsportanlage wurde außer vom Verein auch von zunehmend mehr Staffeln des Unterkreises und des Kreisverbandes genutzt, so daß sich sowohl bei der Größe des Aufenthaltsraumes als auch bei der Anzahl der Stände bald der Wunsch nach Vergrößerung stellte. Außerdem bedingte die KK-Schießanlage in den vergangenen Jahren durch Überalterung ständig höheren Reparaturaufwand. Dieser war, verbunden mit den stetig steigenden Forderungen der Sicherheits- und Emmissonsschutzbestimmungen, von den Vereinsmitgliedern nicht mehr zu leisten.

Als Folge beschloß der Verein 1987 grundsätzlich einen Anbau an die bestehende Schießsporthalle in zwei Bauabschnitten. Vorgesehen waren sechs  LG-Dreistellungskampf -und zehn KK-Stände. Der Bauantrag wurde 1988 eingereicht, eine Baugenehmigung lag 1989 vor. Nach Abklärung der finanziellen Möglichkeiten wurde der 1. Bauabschnitt  am 13.09.1990 begonnen und am 17.08.1991 eingeweiht.

Wieder haben einige wenige Idealisten, mit der fast gleichen öffentlichen Förderung wie beim ersten Bau,  dem Verein einen außerordentlichen Wert geschaffen.

Mit nunmehr 16 modernen LG-Ständen wird die Sportanlage von den höchsten nieds. Staffeln genutzt und hilft somit,  den guten Ruf der Lenglerner Schützen zu verbreiten.

Der 2. Bauabschnitt wurde im Juni 1993 begonnen. Allerdings wurden aus Kostengründen von den geplanten zehn KK-Ständen nur fünf realisiert. Die Fertigstellung der Anlage erfolgte im Juni 1994, rechtzeitig zum 60 - jährigen Bestehen des Vereins.

Anfang des Jahres 1997 wurde der alte KK - Stand am Oberen Holz, im Einvernehmen  mit der Forstgenossenschaft, an einen Imker aus Göttingen zur kostenlosen Nutzung und baulichen Instandhaltung übergeben.

1995 stellte der Verein seine Fahne von 1895, also nach hundert Jahren, außer Dienst. Initiiert von Klaus-Dieter Theune konnte zu diesem Zeitpunkt eine neue Fahne beschafft und geweiht werden.

Seit 1995 führt der Verein mit dem Kultur- und Heimatverein ein Freundschaftsschießen durch.

Nach zehn Jahren übergab Horst Risting 1996 den Vorsitz an Michael Wendler. Für seine außerordentlichen Verdienste um den Verein, gerade hinsichtlich der Erweiterungsbauten, wurde Horst Risting, neben Klaus-Dieter Theune, zum weiteren Ehrenvorsitzenden ernannt.

Unter Michael Wendler wurden zwei der tragenden Säulen des Vereins, die Geselligkeit und der Schießsport, weiter intensiviert. Die dritte Säule, das Bauen, trat aus verständlichen Gründen etwas in den Hintergrund. Erwähnt seien aber dennoch die unter seiner Regie durchgeführten baulichen Verbesserungen im Eingangsbereich und sein damit verbundenes berufliches Engagement.

Schon fast selbstverständlich, aber dennoch mit Stolz, konnte der Verein in den folgenden Jahren wieder viele Titel bei den Unterkreis- und Kreismeisterschaften vermelden. Anja Fricke wurde, hintereinander 1996 und 1997, Kreisverbandskönigin. 1999 errang diesen Titel Dieter Wobst. Auf der sportlichen Ebene war er zweimal Kreiskönig.

Zum Nachfolger von Michael Wendler wurde 2002 Winfried Rüßler gewählt, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den öffentlichen Auftritt des Vereins zu verbessern. Dies nicht zuletzt durch sein Engagement im Kreisvorstand als Pressesprecher. Die sportlichen Erfolge rissen nicht ab. 2000 wurde Gerda Wendler Landesmeisterin Luftgewehr Auflage. 2003 konnte sie dies wiederholen, mit dem Superergebnis von 300 Ringen.

Ebenfalls 2003 wurde Irmgard Ahlborn Unterkreiskönigin und Bodo Eike Unterkreiskönig. 2004 wiederholten Rosi Eike und Reinhart Ochs diesen Erfolg für den Verein.

Seit diesen Jahren präsentiert sich der Verein im Internet mit einer eigenen Homepage. Zunächst von Bodo Eike eingebracht, übernahm Marcus Kochta, in fast professioneller Regie, den Webmaster. In 2012 übernahm Dennis Kurre diese Funktion.

Nachdem, durch den Weggang von Wolfgang Schindelmeier, die Jugendarbeit etwas im Argen lag, hat mit Marcus Kochta wieder ein Jugendleiter eine gute Jugend um sich geschart, deren Erfolge denen der Schützen und Schützinnen in Nichts nachstehen.

In 2004 feierte der Verein sein 70. Stiftungsfest. Erwähnenswert ist dabei, dass zwei Mitglieder für ihre 50 jährige Mitgliedschaft geehrt wurden. Es waren dies der letzte Wiedergründer von 1954 und Ehrenmitglied Otto Kuchenbuch und der Ehrenvorsitzende Horst Risting. Otto Kuchenbuch hielt dabei eine bemerkenswerte Rückschau auf das Wiedergründungsjahr. Gleichzeitig fand eine Ausstellung zum Thema „unser Verein im Wandel der Zeit“ statt. Es wurden die seit der Gründung beschafften Uniformen, alte Wandscheiben, Bilder und Historische Dokumente gezeigt.

In 2005 waren Irmgard Ahlborn und Rolf Mäder Unterkreiskönigin und König.

Während der Renovierung der Kirche hat auch der Schützenverein seine Räumlichkeiten zur Ausübung der Gottesdienste zur Verfügung gestellt. Außerdem hat der Verein einen von Reinhart Ochs entworfenen  Kirchenpokal gestiftet und beim Kirmesschießen 5 Jahre lang mit ausschießen lassen. Dessen Erlös kam der Kirchengemeinde zu Gute.

Zur 1040 Jahr-Feier des Dorfes in 2006 hat sich der Verein sehr engagiert und eine Dorfrally – mit Fragen zur Dorfhistorie – organisiert.

Zur JHV 2008 trat Winfried Rüßler als 1. Vorsitzender nicht wieder an, nicht ohne die Vereinsmitglieder um mehr Aktivität und Identifikation im und mit dem Verein zu ermahnen. Ihm sei sein Engagement im Verein und im Vorstand des Kreisverbandes herzlich gedankt. Vorsitzende wurde, nach einer äußerst knappen Abstimmung, Irmgard Ahlborn. Stellvertreter wurde Andreas Beckermann, der sein Amt aber noch im Jahre 2008 wieder zur Verfügung stellte. Was dazu führte, dass zunächst der Ehrenvorsitzende Klaus-Dieter Theune für ein Jahr und danach Winfried Rüßler das Amt übernahmen.

Am 13.6.2009 feierte der Verein im LGH Fricke sein 75. jähriges Jubiläum. Vorher wurde eine Schießsportwoche und ein Bürger- Jubiläumsschießen durchgeführt.

Aus persönlichen Gründen trat Irmgard Ahlborn im laufenden Jahr 2011 als 1. Vorsitzende zurück. Bei der jetzt erforderlichen außerordentlichen  Mitgliederversammlung wurde Volker Ahlborn kommissarisch zum 1. Vorsitzenden gewählt und bei der nächsten Mitgliederversammlung  in dem Amt bestätigt.

Nach kontrovers geführten Diskussionen und Beschlusslagen innerhalb des Vereins, wurde im Jahre 2012, nach mehr oder weniger ultimativer Aufforderung der Forstgenossenschaft, das alte Schützenhaus am Oberen Holz abgerissen.

Ebenfalls in 2012 wurde das Kirmesschießen zwischen der AG Kirmes und dem Schützenverein neu geregelt, wobei die AG die Beschaffung der Preise und die Siegerehrung vornimmt und der Verein das Schießen durchführt. Außerdem wurde geregelt, dass zukünftig auch alle Schützen an dem Preis-und Bürgerkönigsschießen teilnehmen dürfen.

Zur finanzielle Hilfe bei der Ersatzbeschaffung einer Glocke für unsere Kirche stiftete der Verein  einen Glockenpokal, wieder von Reinhart Ochs entworfen, jährlich erneuert und 5 Jahre lang ausgeschossen.

Auch in 2012 wurde von einer eingesetzten Kommission die Vereinssatzung überarbeitet und in der Mitgliederversammlung am 2.2.2013 vorgelegt und genehmigt. Eine noch notwendige Änderung wurde in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 17.6.2013 beschlossen. 

Chronik ab 2013
Die Chronik wurde bis 2013 vom Ehrenvorsitzenden, Kl. Dieter Theune und vom Schützenbruder Winfried Rüßler, geschrieben. Sie waren mit dem Vereinsgeschehen sehr eng verbunden und in der Lage, auch scheinbar Nebensächlichkeiten sach- und fachgerecht zu beschreiben und in den Mittelpunkt zu stellen.
Da sich bis zum Jahr 2023 keiner für eine Weiterführung der Chronik verantwortlich fühlte, hat sich dies im Jahr 2024 der Schützenbruder, Bodo Eike, zu eigen gemacht und angefangen, für die Chronik relevante Daten zu ermitteln. Protokolle aus zehnjähriger Vereinsarbeit wurden gesichtet und für die Weiterführung der Chronik selektiert.

Beginnen möchte ich mit dem „Alten Schützenhaus“ an der Emmenhäuser Straße. Vom Schützenverein wurde es schon einige Jahre nicht mehr benutzt und bis in diesem Jahr an diverse Mieter zur Weiternutzung überlassen. Nun ist es aus verschiedenen Gründen notwendig geworden, als ehemalige Besitzer, den Rückbau einzuleiten. Einige Bauelemente konnten zu einer weiteren Nutzung abgegeben werden.
Der Schützenbruder Dieter Wobst hat diesbezüglich den Vollzug des Rückbaues der Versammlung mitgeteilt. Bis auf kleinere Nacharbeiten ist die Ära des ehemaligen Schützenhauses beend
Beginnen möchte ich mit dem „Alten Schützenhaus“ an der Emmenhäuser Straße. Vom Schützenverein wurde es schon einige Jahre nicht mehr benutzt und bis in diesem Jahr an diverse Mieter zur Weiternutzung überlassen. Nun ist es aus verschiedenen Gründen notwendig geworden, als ehemalige Besitzer, den Rückbau einzuleiten. Einige Bauelemente konnten zu einer weiteren Nutzung abgegeben werden.

Der Schützenbruder Dieter Wobst hat diesbezüglich den Vollzug des Rückbaues der Versammlung mitgeteilt.                    Bis auf kleinere Nacharbeiten ist die Ära des ehemaligen Schützenhauses beendet.

Fotos 1       Foto 2        alle Fotos am Text-Ende
Erwähnenswert ist, dass der Schützenverein Lenglern im Unterkreis Plesse bestens vertreten ist.
Der Schützenbruder Winfried Rüssler ist seit Jahren Pressesprecher und Verfasst sämtliche Schiesssportereignisse in geschmeidige Text und diese werden in der Schützenzeitung „Ziele“ veröffentlich.
Seit Februar 1976 sind die Schützenbrüder, Dieter Wobst im Amt des Kassierers und Bodo Eike als Schriftführer im Vorstand tätig, über einige Jahre war auch der Schützenbruder, Dieter Pregla, als Schießsportleiter im Unterkreis Plesse tätig und Markus Kochta war als Jugendleiter eingesetzt.
Unsere Damen waren im Unterkreis auch sehr aktiv und haben auf dieser Ebene die Schützinnen zu einem gemeinsamen Weihnachts-Schießen im Rahmen eines gut bestückten Frühstücks eingeladen. Die außerordentlich gute Beteiligung bestätigte diese Idee. Im Verein wurde das nachstehende Königspaar gekürt.
Königspaar 2013: Gerda Wendler und Viktor Fischer

Foto 3 

2014
Zur Mietgliederversammlung waren anwesend:
Die Ehrenvorsitzenden Klaus-Dieter Theune und Horst Risting sowie die Ehrenmitglieder Otto Kuchenbuch, Klaus Unger und Heinz-Georg Beckermann dem auch anlässlich der 50-jährigen Vereinszugehörigkeit die Ehrennadel des Deutschen Schützenbundes verliehen wurde.
Zur finanziellen Hilfe bei der Ersatzbeschaffung einer Glocke für unsere Kirche stiftete der Verein einen Glockenpokal (3.Glocke), wieder von Reinhart Ochs entworfen. Die Glocke wird jährlich erneuert und 5 Jahre lang ausgeschossen.
In diesem Jahr ging der Pokal an Yvonne Eike-Hahne

Foto 4  

Zur Mitgliederversammlung zeigten sich erstmals die Damen in einem neuen und schicken Outfit. Foto 5

                Beim Unterkreistag in Harste wurde Irmgard Ahlborn zur Unterkreis- Königin gekürt.  Foto 6

Bei der Delegiertenversammlung des Kreisschützenverband Göttingen wurden die Schützenbrüder Dieter Wobst und Bodo Eike für ihre Verdienste im Schützenwesen mit hohen Auszeichnungen geehrt.
Bodo Eike wurde mit dem „Goldenen Ehrenkreuz“ des Kreisschützenverbandes und Dieter Wobst mit dem Ehrenkreuz gelb am schwarz-gold-rotem Band ausgezeichnet.  Foto 7

Der Höhepunkt war in diesem Jahr das 80jährige Vereinsjubiläum welches am 19. Juli 2014 begangen wurde.
Der Schießraum war für eine große Anzahl von geladenen Gästen, stattlich hergerichtet.
Der Feier ging eine Schießveranstaltung für die Bürger Lenglerns voraus. Für die Sieger und Siegerinnen wurden ansehnliche Pokale vergeben. Foto 8

Auch die im Schützenhaus vorhandenen Jubiläumsscheiben fanden ihre Sieger:innen.  Foto 9 und 10

Zahlreiche Gäste waren anwesend, so die örtlichen Vereine und unser Pastor, D. Küchenmeister, der Unterkreis Plesse sowie der Kreisschützenverband Göttingen,     die Grußworte an die Versammlung richteten.
Königspaar 2014: Bärbel Harms und Bernhard Plener.
Foto 11
2015
Auf der Mitgliederversammlung werden wie in jedem Jahr verdiente Mitglieder geehrt.
Rosalinde und Bodo Eike wurden für 40-jährige Mitgliedschaft und Heinz-Georg Beckermann für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. In diesem Jahr wurde gemäß der Abstimmung durch die Mitglieder der Vereinsbeitrag um einen Euro (1€) erhöht.
Im laufenden Jahr fanden wieder traditionelle Veranstaltungen statt, sowie das Osterschießen, Vatertags Wanderung mit anschließendem Grillen am Schützenhaus, Kirmesumzug, Königsfeier.                                                                                    Königspaar 2015 Anja Fricke und Volker Ahlborn
Foto 12

2016

Letztmalig wurde „Die Glocke“ ausgeschossen. Die Sieger waren: 1. Jahr 2012: Kl. Dieter Theune, 2.Jahr 2013: Bernd Mattner und ab dem 3. Jahr 2014,2015,2016 3x hintereinander, Yvonne Eike-Hahne.
Foto 13
Die Startgelder wurden der Kirchengemeinde Lenglern, St. Martini, für die Beschaffung einer neuen Kirchenglocke, gespendet.
Sportliche Veranstaltungen wie Rundenwettkämpfe und Meisterschaften auf Unterkreisebene und im Kreisverband stellen jährlich Höhepunkte dar.
Geselliges Beisammensein bei gemeinsamen Essen zu Abschlüssen nach Schießwettbewerben sind immer noch beliebt, ziehen sich aber nicht wie in den 80ziger Jahren, bis spät in die Nacht hinein. Fast alle Teilnehmer, besonders die männlichen Schützen, sind seit Jahren an diesen Begebenheiten beteiligt und so auch zusammen älter geworden.              Königspaar 2016:  Helga Henkel und Michael Wendler    Mitglieder: 79
Foto 14
2017
Wie in den Vorjahren sind auch in diesem Jahr die laufenden Schießsport-Wettkämpfe im Unterkreis erfolgreich durchgeführt worden.
Des Weiteren haben wir wieder eine Boßelrunde durch die Feldmark veranstaltet, diesmal hat die rote Kugel gewonnen. Es war wieder eine harmonische Runde mit einem leckeren Grillabschluss im Schützenhaus. Eierschießen im Frühjahr, Teilnahme am Kirmesumzug und Volkstheater sind immer Highlights im Jahr. Zum Abschluss eines Jahres feiern wir den Königsball. Hierzu werden in den letzten Jahren durch die Damensprecherin, Rosi Eike, immer optische Höhepunkte gesetzt.
Königspaar: Gerda Wendler und Bernhard Plener    Mitglieder: 78
Foto 15

2018
Wahl eines neuen Vereinsvorstandes.
Zum neuen Vorsitzenden wurde einstimmig, Jens Risting, gewählt. Volker Ahlborn, Vereins Vorsitzender seit 2011, wurde mit einem Fotobuch aus seinem Amt verabschiedet.
Der aktuelle Vorstand:
Vorsitzender – Jens Risting, Stellv. Vors. – Reinhart Ochs, Schriftführung - Angelika Renneberg, Vertretung – Helga Theune, Schatzmeister - Jens Risting, Vertretung – Irmgard Ahlborn, Schießsportleitung – Bärbel Harms, Stellvertretung – Bernhard Plener, Damenleitung – Gerda Wendler, Stellvertretung – Helga Henkel und Helga Theune, Jugendleiter Daniel Unger, Fahnenträger – Richard und Viktor Fischer, Seniorensprecher – Heinz Kassner.
Für 60-jährige Mitgliedschaft wurde Dieter Wobst vom Unterkreisvorsitzenden Frank Fischbach ausgezeichnet. Des Weiteren wird der Schützenbruder, Dieter Pregla zum Ehrenmitglied ernannt.

In diesem Jahr wird der Internetauftritt vom Schützenbruder, Bodo Eike, neu erstellt. Eine Webseite, die die Geschehnisse des Vereins in Bild und Wort widerspiegelt. (www.schuetzenvereinlenglern.de)
Unser langjähriges Vereinsmitglied, Dieter Pregla, wird zum Ehrenmitglied ernannt.
Er stand seit Jahrzehnten in verschiedenen Aufgabenbereichen dem Unterkreis Plesse und dem Verein zur Seite, besonders beim Bürgerschießen im Verein mit der Schützenschwester, Rosi Eike, war er in der Auswertung seit fast 20 Jahren ein fester Bestandteil.
Im Unterkreis Plesse errang der Schützenbruder, Dieter Wobst, die Königswürde.
Königspaar: Helga Henkel und Dieter Wobst     Mitglieder: 78  Foto 16
2019
Es war ein sehr ereignisreiches Jahr.
Unsere Damen sind im Schießen zurzeit spitzenmäßig, die da sind,
Gerda Wendler, Anja Fricke, Helga Henkel.
Michael Wendler Organisator und Betreuer.  Foto 17
Bärbel Harms, Rosi Eike und Irmgard Ahlborn, schießen in der 2. Mannschaft ebenfalls mit erfolgreichen Ergebnissen.
Auch bei den Herren gibt es positive Schießergebnisse zu verzeichnen. Hier sorgen für hohe Ringzahlen,
Michael Wendler, Reinhart Ochs und Dieter Wobst. 

Mitgliederversammlung im Februar, Frühlingsschießen der Damen, dann „Hasenschießen“ der Damen, Boßeltour am Vatertag, Unterkreis Tag im Sommer und zum Abschluss die Königsfeier. Foto 18 bis 22

Der Mitgliederbestand sinkt kontinuierlich, am Jahresende hatte der Verein noch 73 Mitglieder.
Königspaar: Rosi Eike und Richard Fischer Foto 23

2020
Auf der Mitgliederversammlung 2020 hat die Schützenschwester, Rosi Eike, nach 28jähriger Vorstandsarbeit als Damensprecherin ihr Amt niedergelegt.
Für ihren Einsatz wurde sie vom Vorsitzenden, Jens Risting, mit einem Präsentkorb geehrt und aus dem Amt verabschiedet. 
Foto 24
Am 11. März 2020 wurde durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Pandemie ausgerufen, die schon Ende 2019 ihren schleichenden Anfang hatte.
In diesem Jahr werden die Königsscheiben erstmals mit dem Bild des Königs, der Königin und dem Jugendkönig/ der Jugendkönigin, versehen und bei der nächsten Mitgliederversammlung überreicht.   Foto 25 u. 26

Auf der Kreisdelegiertenversammlung wurde der Schützenbruder Dieter Wobst für seine Verdienste im KSV (Sportausschuss und erfolgreiche Teilnahmen bei Schießwettbewerben) und im Vorstand des Unterkreis, hier war er über 40 Jahre im Amt des Schatzmeisters tätig, zum Ehrenmitglied des Kreisschützenverband Göttingen (KSV) ernannt.
Im Laufe des Jahres verändern sich die Umstände um die Pandemie sowie das Verhalten im öffentlichen Bereich erheblich. Es wird eine Maskenpflicht für bestimmte Bereiche angeordnet.
Das Jahr ging für den Verein nicht gut zu Ende.

Unser Ehrenvorsitzender, Kl. Dieter Theune, ist schwer erkrankt und am 30.12.2020 verstorben.
Er war ein langjähriger Vorsitzender, Ehrenvorsitzender, Träger des Bundesverdienstkreuzes und einer der aktivsten Initiatoren des Vereins.
Foto 27
Das Vereinsleben ruhte ab dem Frühjahr 2020 wegen der Pandemie.

2021
Die Kreisdelegierten Versammlung wurde unter hohen Sicherheitsmaßnahmen (weite Abstände der Personen) abgehalten.
Das Ehrenkreuz in „gelb, am schwarz, rot, goldenem Bande“ des Kreisschützenverband (KSV) wurde dem Schützenbruder, Bodo Eike, für seine Verdienste im Unterkreisvorstand verliehen. Hier führte er das Amt des Schriftführers 44 Jahre aus und entwarf von den Anfängen 1976 an bis über seine Amtszeit hinaus sämtliche Vordrucke und Urkunden mit den Wappen der Unterkreisvereine, auch wurde die HomePage / Webseite des Unterkreis Plesse von ihm ins Leben gerufen und wird weiter über seine Amtszeit hinaus von ihm gepflegt.

Am 27. August 2021 verstarb der langjährige Vorsitzende und Ehrenvorsitzende, Horst Risting, in seinem Urlaubsdomizil in Spanien. Auch Horst Risting gehörte zu dem Personenkreis der "Macher" und hat sehr viel für den Erfolg des Vereins beigetragen. Foto 28

Aus Gründen der Pandemie wurde keine Königsfeier abgehalten. Das Königspaar aus dem Jahr 2019 ist noch satzungsgemäß im Amt.

 2022
Die Pandemie flaute langsam ab und ein wenig Vereinsleben flammte wieder auf.
Wie gehabt wurde auch wieder zum Vatertag die Boßeltour durchgeführt. Bei tollem Frühjahrswetter wurden die Kugeln der zwei Mannschaften über einen langen Parkour durch die Feldmark gesteuert. Nach der Pandemie war das wie eine Befreiung und für das Vereinsleben eine sehr positive Begebenheit.
Im August wurde für das Jahr 2021 und 2022 dann die Mitgliederversammlung abgehalten.
In den letzten beiden Jahren sind einige Mitglieder verstorben, dies waren:
Karl Laqua, Sigrid Risting, Friedrich Jentsch, Hedwig Höpfinger, Horst Risting und Uschi Becker.

Aufgrund der geschrumpften Mitgliederzahl wurde die Königsfeier nach der "Coronazeit" erstmals nicht in der Schießsporthalle sondern im Aufenthaltsraum gefeiert. Mit ca.40 Mitgliedern und Gästen war es eine gelungene Feier.oto 29
Nach 48 Jahren Vereinszugehörigkeit hat der Schützenbruder, Bodo Eike, erstmals die Königswürde im Verein (10,4 T.) errungen. Königin wurde Irmgard Ahlborn. Foto 29

2023
In diesem Jahr ging es mit sportlichen Erfolgen weiter. Auf dem Kreiskönigsball wurde Helga Henkel zur Kreisverbandskönigin gekürt, Bärbel Harms wurde Kreisprinzessin.
Sportlich hinein ins Frühjahr ging es weiter bei der traditionellen Boßeltour mit anschließendem Grillnachmittag. Zu dieser Runde gesellte sich auch der ehem. Vorsitzende, Winfried Rüßler, in die Runde.
Im Unterkreis Plesse wurde der Unterkreistag beim Schützenverein KKSV Grone 54 gefeiert. Das Königsschießen war für den Verein absolut erfolgreich. Eine Jungschützin, Jolina Herbig, errang die Königswürde bei der Jugend. Die zweiten und dritten Plätze belegten auch Jugendliche vom Lenglerner Verein. Mittlerweile sind wechselweise ca. sechs bis acht Jugendliche beim wöchentlichen Training. Unterkreiskönig wurde der Schützenbruder Bodo Eike und war somit „Doppelkönig“ was bisher noch nicht vorkam.
Ein Dauerthema sind im Verein die „Investitionen in die Zukunft des Vereins“.

Wie andere Vereine auch, haben wir durch unsere Altersstruktur ein Problem mit dem Fortbestand in der Zukunft. Wenn wir auch in 10, 20 oder 30 Jahren noch existieren wollen, müssen wir uns heute um die Jugend kümmern. Aus der Sicht des Vorsitzenden ist hier (unter anderem) eine massive Investition in neue Techniken in den nächsten Jahren erforderlich. Angebote diverser Firmen für die neue Technik (elektronische Anzeige und das gesamte Equipment) ein.
Ein Firmenvertreter der zu einer Info-Veranstaltung ins Schützenhaus geladen wurde, informierte die Anwesenden sehr ausführlich über die technische Handhabung inkl. aller möglichen Finessen auch zum Gebrauch außerhalb der allgemeinen Schießwettbewerbe sowie zu anfallenden Kosten.
Königspaar 2023: Irmgard Ahlborn und Horst Renneberg Foto 30

2024
Am 2. Februar 2024 ist der ehemalige Vorsitzende und Pressewart des Vereins und des Unterkreis Plesse, Winfried Rüssler, verstorben. Foto 31
Wie es so im Leben ist, liegt Trauer und Freude eng bei einander.                                                                                     Die Damen haben zur Karnevalszeit die Weiberfastnacht ordentlich gefeiert und eine Menge Spaß gehabt. Foto 32 und 33

Die Herrengarde zeigte bei der Boßeltour im Mai zwar ihre konditionellen Fähigkeiten, dennoch hat man darüber diskutiert, im nächsten Jahr aus Altersgründen nur einen Spaziergang in der näheren Umgebung zu machen.
Eine, im kleineren Rahmen, sehr gelungene Königsfeier, bildete einen würdigen Jahresabschluss.
Königspaar: 2024 Gerda Wendler und Jürgen Zech.   Mitglieder:  65 
Foto 34

Lenglern im März 2026   Bodo Eike